Dokumentation

Dokumentation — An dieser Stelle berichten wir Euch während der Ausstellung über das Erlebte und teilen gebliebene Eindrücke.

THillAs großer Tag

Die Getränke und Bänke waren bestellt, die Pavillions abgeholt und die Barschichten verteilt, der Sekt kaltgestellt, die Pralinen gerollt, die Band hatte geprobt und ein Bus voller Senioren kam aus der Tschechei zurück. Ausgerechnet Corona-Alarm im Weimarer Land …

So gab es zwar eine Eröffnung, aber keine Vernissage. Kontaktformulare statt Skizzenheftchen. Wegeleitplan statt Sekt. Aufregung und Tränen statt Reden formulieren.

Aber das Wiedersehen von alten und Kennenlernen von neuen Kolleg:innen, viele begeisterte Besucher:innen und Altweibersommer vom Feinsten haben den Samstag der Eröffnung dennoch unvergesslich werden lassen. Der Illumat durfte als Teil der Ausstellung endlich wieder gezeichnete Wünsche ausspucken. Nicht zuletzt haben wir alle gestaunt über das Gesamtkunstwerk im Raum 1.06, dass uns da gemeinsam in 4 rasenden Monaten gelungen ist.

Dem Engagement der IBA sei Dank — die über den Schatten ihres ersten Schreckens gesprungen sind, konnten zumindest drei Aussteller mit Besonnenheit ihre Werke präsentieren. Gedankt sei all den anderen, die ihr Programm für dieses Wochenende zurückgezogen haben, um dies möglich zu machen! Die THillA hat noch an drei weiteren Wochenenden geöffnet und freut sich auf alle neugierigen Geister!


Der Aufbau hat begonnen, THillA kriegt Beine! Klar, das Industriedenkmal Eiermannbau hat viele große Fenster und wenig Wände.

Nicola Hammel-Siebert hat ein inspiriertes Ausstellungskonzept entworfen und umgesetzt. Auf nachhaltigen Wabenplatten aus Pappe wurden die Bilder der Aussteller:innen gedruckt.

Je zwei aneinandermontiert und auf Dreibeinhocker aus dem Bestand der IBA befestigt ergeben einen „Baumsteller“ (Danke an Nils Volkmann, Anne Genkel, Vincent Hammel, Jörg Dörre und alle helfenden Hände). Bei 36
Künstler:innen ergibt das einen kleinen Thüringer Wald mitten im Raum 1.06.

Blaue Flächen im Inneren greifen die farbigen Akzente der Fensterrahmung
auf. Mit ihren Partnerinnen Bianca Bley und Tanja Schnurpfeil aus Leipzig bildet sie seit über 15 Jahren das Büro Zebraluchs. Sie gestalten gemeinsam Bücher und Ausstellungen.

Infos und Kontakt unter
www.zebraluchs.de

Presse


Ausstellungsimpressum

Idee & Projektleitung:
Nadja Rümelin

Konzept, Design & Umsetzung der Ausstellung:
Nicola Hammel-Siebert, Zebraluchs

Grafikdesign & Illustration Werbemittel:
Ramona Seidl

Schirmherrin:
Jutta Bauer

Koordination & Öffentlichkeitsarbeit:
Rosa Linke, Nadja Rümelin

Druck Ausstellungstafeln:
Pigmentpol Weimar und Dresden

Vielen Dank an Bianca Bley, Anne Genkel, Nils Volkmann, Alexander von Knorre und Vincent Hammel für ihre Mittäterschaft.


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